„Musik ist so viel: …


… Viel mehr als schwarze Punkte auf fünf ­Linien“, schrieb Igor Levit im vergangenen Jahr in einem Kommentar im Berliner Tagesspiegel. Anlass waren Morddrohungen, die er wegen seiner jüdischen Abstammung erhalten hatte. Viele Jahre schon ist der international renommierte Pianist dem Heidelberger Frühling eng verbunden, auch in diesem Jahr ist er dort wieder zu erleben, als Musiker, aber auch als Zeitgenosse, der sich in gesellschaftliche Debatten einmischt. Nicht zufällig führt er auch Beethoven an, den engagierten, unbequemen Künstler par excellence, dem 2020 allerorten gehuldigt wird. Außer beim Heidelberger Frühling auch bei den Schwetzinger SWR Festspielen oder beim Musikfest Speyer. Ansonsten gibt’s in der Region im Frühling Bilder, Bilder, Bilder! Gleich in sechs Häusern ist die Biennale für aktuelle Fotografie zu Gast, die die Frage stellt, wie weit der Fotografie zu ­trauen ist. Fotografien aus dem Nachkriegs-Mannheim zeigt das MARCHIVUM, Mannheims Haus der Stadtgeschichte, das wir als neues Mitglied im Netzwerk der Festivals, Museen und ­Schlösser begrüßen. Herzlich willkommen! Und wir laden Sie ein, die Region und all die Konzerte, Ausstellungen, Aufführungen, Lesungen zu erleben. Kunst ist so viel. Das sollten Sie nicht verpassen!

Ihr KULTURMAGAZIN-Team